Viel Turbulenzen für ein Halleluja

Fredi Britt (vorne) ein Mann für alle Fälle im Verein FC St.Margrethen

Beim FC St. Margrethen geht es wieder einmal drunter und drüber. Jedoch sind es die gleichen Themen, die auch andere Vereine im Rheintal hin und wieder zu behandeln haben. Im Vergleich zu diesen, wird der FC St. Margrethen in den Medien aber immer wieder aufs Neue auseinandergenommen – nicht zuletzt aufgrund des Führungswechsels.

Fredi Britt hat das Ruder beim FC St. Margrethen, welcher in der Vergangenheit immer wieder auf wackligen Beinen stand, aus Überzeugung übernommen. Strukturen und Werte sollen geschaffen und der Dorfverein wieder zum Leben erweckt werden. Ein Unterfangen, welches aufgrund von Nebeneinflüssen nicht einfach war.

Im Fussball-Rheintal mussten schon etliche Vereine die Segel streichen und von vorne beginnen. Die Werte des regionalen Fussballs wieder aufleben lassen und auf eigene Kräfte zu setzen. Von Montlingen, Diepoldsau über Au-Berneck bis nach Rheineck und Staad haben schon etliche Vereine den Zähler wieder auf 0 gestellt. Ausgaben minimiert und den eigenen Verein in den Vordergrund gestellt.

Dass dies beim FC St. Margrethen nicht ohne Nebengeräusche passiert, war aufgrund der Vergangenheit und der medialen Präsenz fast schon in Stein gemeisselt.

Nun hat man sich von Vereinsmitgliedern, Trainer, Sportchef und vereinzelten Spieler getrennt, die aufgrund der grossen Auslegeordnung nicht oder nicht mehr mit den Werten korrespondieren, die dieser Verein in Zukunft verkörpern soll.
Dies ist unter anderem nichts Neues im regionalen Fussball, hat es doch immer wieder Vereine im Rheintal gegeben, die einen anderen Weg gingen – bis sie dann wieder zu den Wurzeln zurückgekehrt sind.

In eigener Sache für Fredi Britt:
Was man in dem ganzen Gehetze vergisst, ist, dass ein unglaublich lieber Mensch dahintersteckt, der nicht nur aktuell Präsident ist, sondern auch in der Vergangenheit sein letztes Hemd für den FC St. Margrethen gegeben hat. Aus eigener Erfahrung haben wir erlebt, wie er sich immer wieder für den FC und für Zusammenarbeit eingesetzt hat, auch wenn die Zeiten stürmisch waren.

Nun hat der FC St. Margrethen einmalig Stellung zu diesen Vorkommnissen genommen und erklärt ihren neuen eingeschlagenen Weg.
Hier könnt ihr das „offizielle Statement“ nachlesen.

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