Nach einer verschlafenen Startphase muss sich WASA St. Gallen auswärts gegen Floorball Thurgau mit 6:10 geschlagen geben. Trotz einem Aufbäumen und teils hochkarätiger Torchancen gelang es den Gästen nicht, das Spiel noch zu ihren Gunsten zu drehen.
Nach der einwöchigen Nationalmannschaftspause empfing Floorball Thurgau am siebten Spieltag der L-UPL Men die Olmastädter WASA St. Gallen in der Paul Reinhart Halle in Weinfelden. Die Gäste waren fest entschlossen, nach sechs knappen Niederlagen (inkl. Cup) endlich wieder einen Sieg einzufahren. Doch bereits der Start missglückte: Zahlreiche individuelle Fehler führten dazu, dass sich die Gäste nach nur sechs Minuten einem 0:4-Rückstand gegenübersahen. Amos Jäppinen, zweimal Janis Graf und Peter Kotilainen erzielten die schnellen Tore für das Heimteam. Nach diesem Kaltstart war WASA-Coach Sven Engeler gezwungen, bereits sein Timeout zu nehmen. Dank zweier Überzahlsituationen fand WASA daraufhin besser ins Spiel und konnte durch Tore von Stefan (13. Minute) und Matej Cermak (14.) auf 2:4 verkürzen. Mit diesem Zwischenstand ging es in die erste Drittelpause.
In der Kabine verlangte Engeler eine strukturierte, klarere Spielweise von seinem Team. Trotzdem zeigte sich die Defensive weiterhin instabil, und schon drei Minuten nach Anpfiff zum Mitteldrittel erhöhte Levin Peter auf 5:2 für die Thurgauer. Oliver Wiedmer erzielte in der 30. Minute das sechste Tor für das Heimteam. Kurz darauf nutzte Thurgau eine Strafe gegen WASA und erhöhte durch Yannic Fitzi auf 7:2. WASA antwortete durch Rohit Chiplunkar, der den Thurgauer Schlussmann mit einem Schuss aus der Distanz bezwang. Kurz vor Ablauf des zweiten Drittels brachte der Topscorer Pablo Mariotti die Gäste mit einem präzisen Handgelenkschuss auf 4:7 heran.
Der Anschlusstreffer kurz vor der Pause beflügelte WASA, das mit neuem Elan ins Schlussdrittel startete. Nach 45 Minuten erzielte Cermak das fünfte Tor und verkürzte den Rückstand. Doch die Hoffnung auf eine Wende hielt nicht lange: Innerhalb weniger Minuten baute Thurgau die Führung durch Tore von Nico Bötschi und Markus Sipronen wieder auf 9:5 aus. Sieben Minuten vor Schluss traf Niklas Graf zum „Stängeli“, womit die Partie endgültig entschieden war. WASA versuchte es noch mit einem sechsten Feldspieler, konnte durch Tino von Pritzbuer aber nur noch auf 10:6 verkürzen.
Damit bleibt WASA im siebten Spiel in Folge ohne Sieg. Die nächste Möglichkeit, Punkte zu holen, bietet sich am Samstag, 2. November, um 19 Uhr gegen den amtierenden Meister Zug United.
Floorball Thurgau – WASA St. Gallen 10:6 (4:2, 3:2, 3:2)
Samstag, 26. Oktober 2024, 14:00 Uhr / Paul Reinhart Halle, Weinfelden
Quelle: UHC Wasa (Alexander Tschirky)